Bücher zum Thema Mutismus

Bitte hier über Mutismus,insbesondere über Mutismus bei Kindern und Jugendlichen, diskutieren.

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buffy199
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Re: Bücher zum Thema Mutismus

Beitragvon buffy199 » 23.02.2015, 13:58

Hallo,
hier werden so viele Bücher vorgestellt. Ich bin ganz neu in dem Thema und habe vor einigen Tagen das erste Mal von dem Thema Mutismus gehört und jemanden kennen gelernt, der diese Krankheit hat.
Ich hätte gerne einen Tip für ein Buch, wie man mit jungen Erwachsenen umgeht. Gibt es so etwas?
LG buffy

Hoffnung
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Re: Bücher zum Thema Mutismus

Beitragvon Hoffnung » 05.03.2015, 17:28

"Mutismus: Erwachsene ohne spontane, impulsive Intuitivsprache" von Nina Onawa:

sehr interessantes Buch für von Mutismus Betroffene und deren Angehörige!

Kamikaze
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Re: Bücher zum Thema Mutismus

Beitragvon Kamikaze » 23.04.2015, 16:45

Meines kam gerade raus:

Leben mit Mutismus - Erfahrung-Erkenntnis-Entwicklung
Bestellbar bei Verlag Dr. Köster, Berlin

Liebe Grüße,
Kamala Kiby

Hyazinthe
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Re: Bücher zum Thema Mutismus

Beitragvon Hyazinthe » 30.04.2015, 10:23

Hallo Kamikaze,

super - es kann nicht genug solcher Bücher (Erfahrungsberichte) geben! LG!!

julia28
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Re: Bücher zum Thema Mutismus

Beitragvon julia28 » 02.06.2015, 00:56

ein sehr empfehlenswertes buch zum thema "selektiver mutismus" für betroffene, angehörige und alle, die mal ein wenig in unsere welt eintauchen möchten. titel: das mundschloss! viel spaß damit! (link)
http://www.amazon.de/Das-Mundschloss-Simone-Dr%C3%A4ger/dp/3734796997/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1433201962&sr=8-1&keywords=das+mundschloss
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MutismusVideoOnlinee
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Re: Bücher zum Thema Mutismus

Beitragvon MutismusVideoOnlinee » 17.09.2016, 19:55

Mein zweites Buch ist gerade erschienen:

https://www.amazon.de/gp/aw/d/3741237760/ref=mp_s_a_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&qid=1474138238&sr=1-1&pi=SY200_QL40&keywords=Simone+Dr%C3%A4ger&dpPl=1&dpID=41ubc3ix-NL&ref=plSrch

Klappentext:
MUTISMUS: ANGST VOR ... !?

Wie fühlt sich der Mutismus an und woher kommt er? Ist Mutismus eine Angst oder noch mehr? Und warum löst er sich so schwer auf – oder ist er nach einer Besserung immer wieder neu da? Welche Erfahrungen helfen? Wie lässt sich der Mutismus beeinflussen? Was bringen Druck oder Akzeptanz und welche Rolle spielt Hochsensibilität?
In diesem Buch schildert die Autorin detailreich den selektiven Mutismus, ihre persönliche Erfahrungen damit und zeigt, dass „Sprachlosigkeit und Angst“ nur ein Teil des Ganzen sind.

Nina-Mayer
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Re: Bücher zum Thema Mutismus

Beitragvon Nina-Mayer » 18.09.2016, 03:24

Das Buch muss ich mir mal ansehen. :wink
Bei meinen Mutismus spielt Hochsensibilität defintiv eine wichtige Rolle. Auch das "Sprachlosigkeit und Angst" nur ein Teil des Ganzen sind, spricht mich sehr an. Ärgere mich auch immer, wenn mein Mutimsus auf eine Angststörung reduziert wird. Oder sich alles nur um die Sprachlosigkeit dreht.
Auch das Thema "Warum ist er nach einer Besserung immer wieder neu da?" interessiert mich sehr. Es gab schon unzählige Male große Fortschritte, ich war total motiviert, mein Mutismus nahezu verschwunden, aber dann wieder eine totale Bruchlandung und der Mutismus war wieder da. Und dann meistens noch stärker als je zuvor. Und diese Bruchlandung kam bisher jedes Mal.
Inzwischen konnte ich aber mehr Schritte nach vorne machen, als zurück. Aber es passiert immer noch. :wink:
Das Thema Druck oder Akzeptanz ist für mich auch sehr spannend. Ich bin ja für Akzeptanz. Hatte eine Therapie gemacht die auf Druck setzte. Hat erst gut geklappt, aber dann kam eine Bruchlandung. Mal wieder. :wink:

Die anderen Bücher haben mich bisher nicht so angesprochen, aber das werde ich auf jeden Fall mal lesen.

Aurida
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Re: Bücher zum Thema Mutismus

Beitragvon Aurida » 18.09.2016, 08:05

Ist geplant, dass es das Buch auch als ebook geben wird?

Hyazinthe
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Re: Bücher zum Thema Mutismus

Beitragvon Hyazinthe » 20.09.2016, 06:36

Klasse, kaufe ich mir auch :) Überhaupt lässt sich das Thema am besten aus Betroffenen-Sicht erforschen. Viele Grüße!

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Re: Bücher zum Thema Mutismus

Beitragvon MutismusVideoOnlinee » 23.09.2016, 18:40

Hallo,

Vielen Dank für die Antworten! Ich freue mich über das Interesse! :D

@Nina-Mayer: Danke auch für deine offene persönliche Antwort. Ich habe und beschäftige mich auch immer mit dem Mutismus, weil mir das manchmal "undifferenziert" dargestellt wird.
Das mit der Akzeptanz sehe ich auch so, Mutismus ist einfach eine andere Art der Wahrnehmung für die man so erstmal nichts kann, die sich nicht so leicht umpolen lässt. Trotzdem soll es auch Entwicklungsmöglichkeiten und Herausforderungen geben aus seinem eigenen so sein heraus, weil man wiederum auch darunter leidet.
Wenn du immer wieder Bruchlandungen hattest, würde ich mich möglichst versuchen nicht so sehr daran "aufzuhängen". War dann so oder einfach noch zu belastend, zu viel aufeinmal, das kann das System noch nicht vepacken. So wie es ist, ist es erstmal gut und alles ist offen, das noch mehr dazu kommen kann was nicht. Du hast ja auch, wie das oft so bei Mutismus ist und Hochsensiblem viele Gedankengänge und bist viel am reflektieren, das kostet ja auch Kraft ... es kostet auch unheimlich viel Kraft, sich wieder aus "Enttäuschungen" herauszuziehen. Das ist ja auch etwas positives! Auch das ständige bemühen und der Versuch mit dem Mutismus umzugehen! So wie man ist, ist man jedenfalls nicht falsch und ein Mensch der weniger Wert ist oder "komisch" usw. Daran kann man auch persönlich wachsen! Die Kunst ist sich in sich selbst den Halt, Sicherheit, Selbstgefühl ... zu suchen um sich vom "Außen" abgrenzen zu können und sich selbst "einzugrenzen" um Handlungsspielrauzm zu gewinnen ...

@Aurida: Nee, leider ist das erstmal nicht geplant!

@Hyazinthe: Ich finde auch das die berichte der Betroffenen sehr, sehr wichtig sind!

Hyazinthe
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Re: Bücher zum Thema Mutismus

Beitragvon Hyazinthe » 23.09.2016, 21:40

Hallo Mutismusvideoonlinee,

das finde ich eine wichtige Formulierung und zeigt gleichzeitig auf, wie widersprüchlich Mutismus von den Betroffenen empfunden wird: "Die Kunst ist sich in sich selbst den Halt, Sicherheit, Selbstgefühl ... zu suchen um sich vom "Außen" abgrenzen zu können und sich selbst "einzugrenzen" um Handlungsspielrauzm zu gewinnen ... " Genau diese 'Kunst' beherrschen selektiv mutistische Menschen zu wenig, darum ist Mutismus vielleicht ein sehr ungeschickter Versuch, diese innere Grenze aufzuzeigen. Sich eine Grenze zu setzen um Handlungsspielraum zu gewinnen. Ja, da ist was dran. Der spielerische, spontane Umgang mit Kommunikation ist verloren gegangen und muss wieder gefunden werden. Das ist aber eng daran geknüpft sich auch selbst als Person zu erkennen und im anderen wiederzuerkennen. Viele Grüße!

Nina-Mayer
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Re: Bücher zum Thema Mutismus

Beitragvon Nina-Mayer » 24.09.2016, 03:20

Die Veranlagung zur Hochsensibilität ist ein wunderbares Geschenk, wenn man die Kunst beherrrscht, sich von den Gefühlen anderer Menschen nicht fortspülen zu lassen.
Also die richtige Balance zwischen den eigenen Gefühlen zu finden und sich bei Fremdgefühlen ausreichend abgrenzen zu können.
Durch die Hochsensibilität gehört man zu einer Minderheit, und ist "anders" als andere Menschen. Da man schneller und häufiger auf bestimmte Reize reagiert, als das dies beim Großteil der anderen Menschen der Fall ist.
Man verfügt über eine ganz spezielle Wahrnehmung.
Aber die Veranlagung zur Hochsensibilität ist ganz "normal", 15-20% aller Lebewesen sind ebenfalls hochsensibel. Jeder auf seine Art.
Und wenn man die richtige Balance gefunden hat, ist die Hochsensibilität ein wunderschönes Geschenk, das Leben zu betrachten und zu genießen.
Wenn man seine Stärken entdeckt hat, die richtige Balance gefunden hat, führt es auch nicht mehr zu Ausgrenzungen. Man braucht sich auch nicht allein zu fühlen. Man ist in Ordnung, so wie man ist.
Es ist halt nur eine besondere Herausforderung, vor der man steht. Aber das Leben hält für jeden Menschen besondere Herausforderungen bereit. Da sind dann alle Menschen wieder gleich. :wink:

Ich habe auch angefangen, alles aufzuschreiben, was mich beschäftigt.
Um mir selber über meinen Mutismus-Gefühl, meine Blockaden bewusst zu werden, aber auch um das irgendwie treffender zu beschreiben, weil Mutismus oft undiffernziert dargestellt wird.
Das hat richtige Sturzbäche an Gefühlen und Gedanken ausgelöst. Würde ich alles handschriftlich aufschreiben, würde mein "roter Plastikordner" schon überquellen. :wink:
Ich schreibe alles am PC auf. Es ist schwer sich bei so vielen Gedanken und Gefühlen zu fokussieren. Da ist es sehr hilfreich, wenn ein Betroffener seine Sichtweise schon gut strukturiert zu Papier gebracht hat. :wink:
Trotzdem ist das schreiben sehr hilfreich. Weil ich über Gefühle und Gedanken reflektiere, die ich in bestimmten Situationen hatte.
Bin ich alleine, oder bei starken Bindungspersonen, wo ich so sein kann, wie ich wirklich bin, wo also der Mutismus auch verschwunden ist, verstehe ich mich oft selbst nicht, wieso ich in den "mutistischen Situationen" so gehemmt bin. :wink:
Die blockierenden Gefühle sind verschwunden, und ich kann Dinge und Situationen ganz anders "wahrnehmen", als wenn ich wieder im Mutismus-Gefühl drinne stecke.
Es ist ja so verrückt. :wink:
Stecke ich im Mutismus-Gefühl kann ich die Welt nur in schwarz/weiß sehen, ohne Mutismus-Gefühl in all seiner Vielfalt, in allen Grau- und Farbtönen, die es zu bieten hat.
Habe ich das Mutismus-Gefühl weiß ich nicht was ich sagen soll, mein Kopf ist leer, jede Kleinigkeit fällt mir unendlich schwer, alles ist so anstrengend und kostet unheimlich viel Kraft. Ständig das Gefühl von "Kann ich nicht, schaffe ich nicht".
Ich kann kein Smalltalk. Ich kann nicht so locker und leicht, wie andere Menschen sprechen. Ich kann nicht spontan sein. Ich bin nicht kreativ. Kurz: Der Lebenswille ist nahezu wie erloschen. Ich fühle mich total leer.
Aber kaum bin ich alleine, und es gelingt mir belastende Situationen aufzuarbeiten, oder bei Menschen zu sein, die mich so akzeptieren wie ich bin, fällt diese ganze Last auf einmal weg.
Plötzlich kann ich reden wie ein Wasserfall, Smalltalk funktioniert bestens - wozu habe ich mir da Bücher gekauft, um das zu lernen? Ich kann das ja hervorragend, ich bin total spontan, lebenslustig, kreativ, locker, usw. Also die totale "Lebensfreude".
Das macht den Mutismus aber auch so schlimm. Das ist dann immer wie eine Achterbahn der Gefühle. Warum kann ich diese Lebensfreude, die Lockerheit, die ich doch besitze, nicht nach außen strahlen, nicht im sozialen Kontakt gegenüber allen Menschen einsetzen????

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Re: Bücher zum Thema Mutismus

Beitragvon MutismusVideoOnlinee » 04.10.2016, 20:32

Hallo,

@Hyazinnthe: Genauso ist es ... dazu fällt mir noch ein, dass es wahrscheinlich bei den meisten noch nie ging mit der spielerischen Kommunikation, das leichte daran usw. das konnte noch nie so erlebt werden und war noch nie möglich (ausser halt mit den üblichen verdächtigen :D ). Wohl weil immer alle Kanäle besetzt waren das ganze zu "überleben" anstatt dass irgendwas angenehmes daran empfunden werden konnte.

@Nina-Mayer: Alles was du geschrieben hast, das kann ich so voll unterschreiben! Ja, das Sensible hat auch so seine positiven seiten man kann z. B. so vorfühlen, erahren, verschiedene Möglichkeiten durchspielen, refelktieren, über Gerüche und Erinnerungen gehen usw. ... nur eben die Balance und dann alles auf den Mutismusbezogene, wenn da was überhamnd nimmt :( Und ja, jeder hat so seine Themen, wenn nicht der Mutismus, dann was anderes oder es kommt dann nach dem Mutismus was anderes oder die Themen neben dem Mutismus wechseln ja auch schonmal.
Insgesammt macht man dadurch auch wieder seine Lebenserfahrungen woraus man auch besteht und die einen ausmachen, auch wenn die einen immer wieder durch tiefe Täler ziehen. jeder hat sowas.
"Rote Plastikordner" :lol: Vielleicht solltest du doch mal was veröffentlichen, weil es gibt so wenig von betroffenen selbst und grade das ist ja total wichtig!!!
Mit dem Strukturieren das kenne ich auch ... mh...vielleicht doch mal ausdrucken und dann mit Textmarker makieren und gucken, was gut zusammen passen könnte, oder doch am pc markieren und da gucken ob sich ein roter Faden ergibt ...

ja, dieser Wechsel ist einem immer das Rätsel und den anderen auch ... umgekehrt man den Mutismus und das Gefühl auch nicht im unmutistischen Zustand nachmachen oder gar eintauchen. Man findet dann gar nicht darein. Glaube schon, dass man es schaffen kann ohne Mutismus zu sein, aber nicht sofort und plötzlich wie dieser Wechsel eintritt, aber vielleicht doch ganz allmälich, je mehr vertrauen und Sicherheit und Erfahrung man wiederum gewinnt, Person um Person, wenn man denn auf das richtige Umfeld trifft die Geduld haben und einen so nehmen, wie man einfach gerade ist ... aber das auch wiederum viele Jahre lang dauern kann.

@manup:Das ist ja schön, dass du es nicht mehr sooooo schlimm findest, das gibt einem ja auch eine gewisse innere Ruhe. natürlich möchte man dennoch nicht das man so blockiert wird, aber erstmal die Ruhe zu finden ist wahrscheinlich die bessere Wahl um sich weiter zu entwickeln. Ja,leider, leider verstzehen Mutismus viele menschen noch nicht und das man da absolut mit dem Willen und massivem Druck (ausser vielleicht in manchen Fällen) nicht weiter kommt. Das Thema muss einfach noch weiter bekannter werden und auch von Fachleuten noch besser erforscht und erklärt werden.

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Re: Bücher zum Thema Mutismus

Beitragvon MutismusVideoOnlinee » 04.10.2016, 20:32

Hallo,

@Hyazinnthe: Genauso ist es ... dazu fällt mir noch ein, dass es wahrscheinlich bei den meisten noch nie ging mit der spielerischen Kommunikation, das leichte daran usw. das konnte noch nie so erlebt werden und war noch nie möglich (ausser halt mit den üblichen verdächtigen :D ). Wohl weil immer alle Kanäle besetzt waren das ganze zu "überleben" anstatt dass irgendwas angenehmes daran empfunden werden konnte.

@Nina-Mayer: Alles was du geschrieben hast, das kann ich so voll unterschreiben! Ja, das Sensible hat auch so seine positiven seiten man kann z. B. so vorfühlen, erahren, verschiedene Möglichkeiten durchspielen, refelktieren, über Gerüche und Erinnerungen gehen usw. ... nur eben die Balance und dann alles auf den Mutismusbezogene, wenn da was überhamnd nimmt :( Und ja, jeder hat so seine Themen, wenn nicht der Mutismus, dann was anderes oder es kommt dann nach dem Mutismus was anderes oder die Themen neben dem Mutismus wechseln ja auch schonmal.
Insgesammt macht man dadurch auch wieder seine Lebenserfahrungen woraus man auch besteht und die einen ausmachen, auch wenn die einen immer wieder durch tiefe Täler ziehen. jeder hat sowas.
"Rote Plastikordner" :lol: Vielleicht solltest du doch mal was veröffentlichen, weil es gibt so wenig von betroffenen selbst und grade das ist ja total wichtig!!!
Mit dem Strukturieren das kenne ich auch ... mh...vielleicht doch mal ausdrucken und dann mit Textmarker makieren und gucken, was gut zusammen passen könnte, oder doch am pc markieren und da gucken ob sich ein roter Faden ergibt ...

ja, dieser Wechsel ist einem immer das Rätsel und den anderen auch ... umgekehrt man den Mutismus und das Gefühl auch nicht im unmutistischen Zustand nachmachen oder gar eintauchen. Man findet dann gar nicht darein. Glaube schon, dass man es schaffen kann ohne Mutismus zu sein, aber nicht sofort und plötzlich wie dieser Wechsel eintritt, aber vielleicht doch ganz allmälich, je mehr vertrauen und Sicherheit und Erfahrung man wiederum gewinnt, Person um Person, wenn man denn auf das richtige Umfeld trifft die Geduld haben und einen so nehmen, wie man einfach gerade ist ... aber das auch wiederum viele Jahre lang dauern kann.

@manup:Das ist ja schön, dass du es nicht mehr sooooo schlimm findest, das gibt einem ja auch eine gewisse innere Ruhe. natürlich möchte man dennoch nicht das man so blockiert wird, aber erstmal die Ruhe zu finden ist wahrscheinlich die bessere Wahl um sich weiter zu entwickeln. Ja,leider, leider verstzehen Mutismus viele menschen noch nicht und das man da absolut mit dem Willen und massivem Druck (ausser vielleicht in manchen Fällen) nicht weiter kommt. Das Thema muss einfach noch weiter bekannter werden und auch von Fachleuten noch besser erforscht und erklärt werden.

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Re: Bücher zum Thema Mutismus

Beitragvon Hyazinthe » 17.10.2016, 08:06

Hallo Simone,

ich habe Dein Buch gelesen . . . vor allem die Moro-Theorie ist sehr interessant. . . guck doch mal in Deine PN's :wink:

LG,

'Hya'


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