Inklusion (zieldifferent) am Gymnasium gescheitert

Bitte hier über Mutismus,insbesondere über Mutismus bei Kindern und Jugendlichen, diskutieren.

Moderator: Elfa

Benutzeravatar
Samtpfote
Inventar
Inventar
Beiträge: 127
Registriert: 22.07.2009, 14:28
Wohnort: Heiligkreuzsteinach
Kontaktdaten:

Re: Inklusion (zieldifferent) am Gymnasium gescheitert

Beitragvon Samtpfote » 15.01.2016, 07:52

Guten Morgen liebe Foris,

haben schon lange nix mehr von uns hören lassen.
Bei 3 Kindern ist ja auch so einiges los und leider verschieben sich da auch schnell die Probleme.

Seit nun das neue Schuljahr begonnen hat und meine Große nun NICHT mehr zur Therapie geht, hat sich so einiges bei ihr verbessert. Nicht nur das sie von sich aus öfter versucht sich am Unterricht zu beteiligen, so sind auch ihre Noten erheblich besser geworden. Sie ist freier, offener und vorallem fröhlicher und zufriedener. Ihre gesundheitlichen Probleme mit den Lbendsmittelunverträglichkeiten sind bis heute nicht mehr aufgetreten. Zwar hat sie immer noch des öfteren Bauchschmerzen, aber ich denke das dies auch damit zusammen hängt das sie auch sicher bald ihr Tage bekommen wird. Und ich habe schon von Müttern gehört das dies manchmal schon 1 Jahr vorher immer wieder Probleme machen kann.
In einem Schulfach ( EWG) wurde sie vom Werkrealschul-Nievau auf Realschule hoch gestuft und auch in Deutsch kann es sein das man sie auf Realschule hochstufen wird. In Englisch kann sie sich wahrscheinlich von Förderschule auf Werkrealschule verbessern. Auch das Lernen und vorallem Verstehen hat sich mittlerweile verselbstständigt und funktioniert nun.

Dafür macht uns die Mittlere (Nicht-Mutistin), nun Probleme seit sie auf die weiterführende gewechselt hat. Dabei sind Parallelen zu der Großen im Bereich Lernen und Verstehe zu Tage gefördert worden. Und eine Analyse beim Psychologen, die wegen einer Abklärung ob sie LRS hat, hat ergeben, das sie anscheinend von Geburt an, oder zumindest hat sich dies im Kleinkindalter gebildet, das LERNEN NICHT GELERNT hat. Wie das alles in seiner Komplexität nun alles miteinander hängt habe ich allerdings kaum verstanden. Es funtkioniert solange sie es sich SELBER aneignet. In schwierigen Dingen bzw. Themen wo es klare vorgaben vom Lehrer gibt oder Regeln, wie z.B. in der Rechtschreibung kommt sie an ihre Grenzen und hat da erhebliche Probleme. Auch mal wieder die Körper-Raum-Lage-Wahrnehmung eine große Rolle, so dass die Vernetzung im Gerhirn nicht so funktioniert. Sie hatte ja schon Probleme im Vorschulalter das sich ihre Händigkeit nur schwer ermitteln ließ und sie wohl auch heute noch nicht wirklich klar definiert ist. Ess hat sich zwar gezeigt das sie linkshändig ist, aber sie macht dafür immer noch zuviel mit Rechts, oder wechselt. Und sie befünde sich in einem richtigen Dauerstress und einer Daueranspannung, was jeder auch weiß, nicht gesund ist.
Dies war nun die kürzstete Zusammenfassung....
Mit der Lernen und dem das Gelernte zu verstehen und auch wiedergeben zu können das Thema hatten wir ja schon bei der Großen. Was man da nun dagegen tun kann? Ja DAS würde ich auch gerne wissen. Einen konkreten Tipp oder eine konkrete Anleitung konnte uns der Psychologe auch nicht sagen, eine Therapie gibt es da wohl auch nicht, da es zu komplex ist.
In erster Linie sollen wir versuchen ihre den den Druck und den Stress zu nehmen. Was seeeeeeeeeehr witzig ist, aufm Gymnasium und den Klassenarbeiten und wenn die Noten sich gerade so einpendeln das sie evtl. noch versetzt wird. :roll: :roll: :roll:
Und dann hat das alles noch mit IHRER Denkweise was zu tun und ihre Haltung und Einstellung.
Man muss versuchen sie wieder auf die Spur und auf DAS Denken und die Einstellung wie es in der Grundschule war.

Tja dann versuchen wir das mal................... :roll: :roll: :roll:

LG Samtpfote

Ophelia
Inventar
Inventar
Beiträge: 543
Registriert: 19.11.2007, 11:32

Re: Inklusion (zieldifferent) am Gymnasium gescheitert

Beitragvon Ophelia » 28.03.2018, 19:51

Vielleicht ist sie Beidhänderin? Das wäre kein Problem, sondern ein Vorteil - mit beiden Händen gleich gut umgehen können.

Benutzeravatar
Samtpfote
Inventar
Inventar
Beiträge: 127
Registriert: 22.07.2009, 14:28
Wohnort: Heiligkreuzsteinach
Kontaktdaten:

Re: Inklusion (zieldifferent) am Gymnasium gescheitert

Beitragvon Samtpfote » 31.03.2018, 09:24

Ophelia hat geschrieben:Vielleicht ist sie Beidhänderin? Das wäre kein Problem, sondern ein Vorteil - mit beiden Händen gleich gut umgehen können.


Ja, das ist sie, bzw. eher war es im Kindergarten. Mit Ergotherapie und viel feingefühl seitens der Therapeutin hat diese ihre eigentliche stärkere Seite heraus gefunden. Es ist die Linke. Damit ist sie in der Familie weit und breit die einzige die Linkshänderin ist. Mittlerweile kann sie mir rechts auch nicht mehr schreiben.....
Seit sie aber in der 6. Klasse (ist ja nun in der 7. Klasse) auf die Realschule zu ihren besten Kumpels gewechselt ist, ist sie schulisch wieder auf ihrem "normalen" Nivau".

LG


Zurück zu „Mutismus-Forum“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste