Schule ergreift Unmögliche Kosequenz bei einer besprochenen Vereinbarung

Bitte hier über Mutismus,insbesondere über Mutismus bei Kindern und Jugendlichen, diskutieren.

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Hyazinthe
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Re: Schule ergreift Unmögliche Kosequenz bei einer besprochenen Vereinbarung

Beitragvon Hyazinthe » 01.02.2018, 20:05

P.S.: Ein absoluter 'Renner' war in meiner Studi-Zeit vor zwanzig Jahren das Buch 'Integrationspädagogik', von Hans Eberwein (1999). Immer noch aktuell.

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Re: Schule ergreift Unmögliche Kosequenz bei einer besprochenen Vereinbarung

Beitragvon Hyazinthe » 01.02.2018, 20:30

Hallo Samptpfote,

dass Deine Tochter eine auditive Wahrnehmungsstörung hat, kann ich mir gut vorstellen. Ich denke dass das auf viele selektive MutistInnen zutrifft. LG!

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Samtpfote
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Re: Schule ergreift Unmögliche Kosequenz bei einer besprochenen Vereinbarung

Beitragvon Samtpfote » 02.02.2018, 08:56

Hallo anneliekene,
ich finde es auch schön eine Lehrerin zu lesen...

[quote="anneliekene"
Mit derartigen Konsequenzen wird der Lehrer vermutlich nicht weiter kommen. Die Angst deiner Tochter kommt dann wieder hoch. Ich würde versuchen, sie zu bestärken, indem du ihr noch einmal zeigst, dass sie das die Begrüßung ja schon geschafft hat und das war toll!!! Und ganz klar: Mit dem Lehrer zusammen ein Gespräch führen. Wut und Ärger bringen das Gegenteil hervor: Unsicherheit und Angst. Besprich mit ihm gemeinsam, dass positive Verstärkung wichtig seien. Keine Konsequenzen! Dann lieber erst fragen: Was ist denn heute los, geht es dir nicht gut? Gestern hat das mit der Begrüßung doch gut geklappt... so in der Art. Ich habe hier gelesen, dass Lehrer natürlich keine Therapeuten sind, aber wir können den Schulalltag angenehmer machen und helfen. Aber dazu müssen Eltern und Lehrer kommuzieren.[/quote]

Genau solche Reaktionen und Denkweisen würde ich mir von Lehrern viel öfter wünschen. Leider sind diese zu 80% Gegenteilig. Vorallem verstehe ich nicht, das irgendwie den Eltern nicht richtig zugehört wird, was sie sagen oder berichten.
Wir hatten im Herbst ein Elterngepräch, welches immer zu Schuljahresbeginn geführt wird. In dem Gespräch habe ich dem Lehrer ganz klar gesagt, das meine Tochter in letzter Zeit so viele und große Fortschritte gemacht hat. Diese macht sie im alltäglichen Leben, da wo sie auch am wichtigsten sind. Und das sie mitterweile auch sehr gut ihre Blockaden reflektieren kann und es ihr total bewusst ist, was im "normalen" Leben alles erwartet wird und das eben auch diese Abschlussprüfungen in KLasse 9 anstehen und das sie selber versucht an ihren Blockaden und Ängsten zu arbeiten. Sie macht ihre Forschritte dann wann SIE dafür bereit ist.
DAS geht aber dem Lehrer anscheinend zu langsam. Ich sage schon seit etlichen Jahren jedem Lehrkörper: "Das Gras wächst auch nicht schneller wenn man daran zeiht"! Und genau so ist es auch bei meiner Tochter.
Im Gespräch schlug der Lehrer vor das man die Schulpsychologin mal zu rate ziehen könnte um ihr vielleicht mehr Helfen zu können. Immer redet der Lehrer von Helfen...was aber dann passiert ist zu 99% das Gegenteil...es wird alles nur noch schlimmer gemacht.
Vorallem regt mich diese mittlerweile "verbohrte, sturre" Art wie die Lehrer agieren auf. DAS MUSS sie jetzt lernen, DAS MUSS sie jetzt aushalten, DAMIT MUSS sie jetzt klar kommen, DA muss sie nun durch.....Boah....
Und selber reagiert dann der Lehrer wie ein trotziges Kind. Meine Tochter berichtete nämlich, als sie am Montag draußen im Flur sitzen musste, wäre der Lehrer ohne sie zu beachten an ihr vorbei gegangen, musste zur Rektorin (mit der hatten wir an dem Tag telefoniert), hatte dann die beste Freundin aus der Prallelklasse geholt, der Freundin gesagt sie solle mit ihr reden warum sie nichts mehr macht, nicht mehr reagiert und warum sie es nicht kann, und das dirket vor meiner Tochter, sie saß ja nur 2 m daneben. Als der Unterricht von ihm beeendet war und dann Lehrerwechsel war ist er auch ohne sich bei ihr zu verabschieden an ihr vorbei gegangen. Sie verbracht laut ihrer Aussage um die 4 Stunden im Flur....

Der Lehrer ist bei meiner Tochter nun unten durch und am liebsten würde sie ihn nicht mehr sehen wollen.
In die Schule möchte sie, denn sie ist gerne mit ihren Freunden zusammen und es gibt ja auch nette Lehrer....
Aber laut meiner Tochter kann anscheindend auch die ganze Klasse ihn nicht mehr leiden, da er wohl die Klasse wie Kleinkinder behandelt, wie mit diese Regelung nun mit dem Grüßen. Das sind 8. Klässler im Alter zwischen 15 und 16 Jahren....Ein Unding.
Ich habe nun keine Ahnung wie es weiter gehen soll...Mit dieser Schulpsycholgin (mit der ich im Übrigen gestern ein total Unmögliches Telefonat hatte...ich hatte das Gefühl ich rede gegen eine Wand, als ich ihr veruscht habe zu erklären, was meine Tochter kann und was sie überhaupt nicht kann und eben genau den Lösungsvorschlag den auch die oben geschrieben hast unterbreitet hat und sie meine Ausführung und Erklärungen völlig übergangen hat und meine klare Frage (die ich mind. 5 mal gestellt hatte) wie denn nun mit ihr Umgegagen wird bis endlich dann mal ein Gespräch geführt wird, das für nächste Woche geplante wollte sie eigentlich nur absagen, in keinster Weise beantwortet hat und nur drauf verwiesen hat das man dies dann im gmeinsamen Gespräch besrechen muss....) wird meine Tochter in keinster Weise zusammenarbeiten und bin dem erhlrich gesagt auch total abgeneigt.
Eine Wand hätte mich eher verstanden als diese Tussnelda.....

Nun wird ein Gespräch deswegen wohl erst irgendwann nach den Faschingsferien stattfinden und mit einen Termin zu finden wo alle Parteien (von der Schule sind es 3 Leute und wir Eltern) wird wohl kaum möglich sein, denn im Telefonat deutete sie schon an das ein Donnerstag (an dem wir es einigermaßen zeitlich schaffen können) kaum möglich ist. Und der von mir dann genannte andere Tag (Montag) geht auch nicht, da ist diese "Madam" nicht in der Schule. Ich habe nur gesagt an den anderen Tagen haben wir absolut keine Möglichkeit das wir Eltern zusammen können, da hier noch 2 Geschwisterkinder sind, die auch ihre Termine haben. Sie wollte anfangen mit "Da muss man Prioritäten sezten".....habe ich aber gleich abgewürgt und sagte das die 2 anderen an den anderen Tagen viel wichtigere Termine haben. Konnte mich gerade noch beherrschen nicht zu sagen, das diese Termine wichtiger sind, als dieses "Kindergartengetue" was jetzt veranstaltet wird. Da war mittlerweile sowas von stinkesauer auf die Frau.....Nee...

Was nun mit meiner Tochter gschieht wenn sie am Montag wieder in Schule gehen sollte, weiß ich nun immer nicht. Die Rektorin hatte keine Aussage dazu und die Schulpsychologin auch nicht....
Boah...an den Elterngespräch begrüße ich alle genau so wie meine Tochter grüßt, wenn sie es tut....sage nix, schaue sie nur an verziehe den Mund zum leichten Grinsen.....tzzzzzzzzzzzz....Blöd werden kann ich auch....

Sorry...hbe mich gerade wieder etwas in Rage geschrieben.....Das ganze regt mich aber auch...und dich habe absolut keinerlei Verständis dafür.

LG

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Re: Schule ergreift Unmögliche Kosequenz bei einer besprochenen Vereinbarung

Beitragvon Sonnenblume » 02.02.2018, 10:58

Hallo Silvi,
schon mal daran gedacht eine Mutter-Kind-Kur zu beantragen, gemeinsam mit ALLEN Kindern?
Das könnte euch alle stärken, dir bei der Koordination des gesamten Familienalltags helfen,
jedes Kind käme auf seine kosten, bekommt geeignete Therapien und du genug Auszeit für dich + notwendige Therapien?
LG
Unterschätze mich nicht. Nur weil ich still bin.
Ich weiß mehr als ich erzähle,
denke mehr als ich spreche und bekomme mehr mit, als du denkst!

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Re: Schule ergreift Unmögliche Kosequenz bei einer besprochenen Vereinbarung

Beitragvon Hyazinthe » 02.02.2018, 16:58

Hallo Silvi,

das 'Kindergartengetue' dieses Lehrers ist genau eine Folge des Systemfehlers, den ich bemängelt habe. Die Lehrer dieser Schule glauben allen Ernstes, weil sie es durch das Referendariat geschafft hätten, wären sie die Experten - ausgerechnet in Bezug auf Selektiven Mutismus. Dabei haben diese Kinder auf dieser Schulform nicht zu suchen. Landen sie doch dort, trichtert man ihnen ein, es läge an ihnen, wenn sie ihren Mutismus nicht ablegen. Lehrer verhalten sich wie gekränkte Kinder, weil sie erkennen, dass sie den Mutismus nicht durch Erpressung 'abstellen' (aus ihrer Sicht 'therapieren') können und kränken in der Folge das Kind. Grüße!

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Re: Schule ergreift Unmögliche Kosequenz bei einer besprochenen Vereinbarung

Beitragvon Schlusi » 03.02.2018, 10:48

Ja, Hyazinthe, diese Kränkung habe ich gestern zufällig noch einmal mitbekommen.
Unsere Tochter hat gestern aufgeräumt und aussortiert, ...Spuren ihrer Vergangenheit.
Wir waren bei der Grundschulzeit gelandet.
Und sie wurde ja auch des öfteren auf den Flur geschickt.
Und sie kann sich noch genau daran erinnern, was für Themen sie da gerade im Unterricht hatten, als sie rausgeschickt wurde und auf dem Flur bleiben musste. Sie hat Schulbücher und Aufzeichnungen, die sie genau daran erinnern gestern alle in die Altpapiertonne getan. Und hat mir gleichzeitig noch einmal beschrieben, wie sie sich damals gefühlt hat. Jetzt, da sie ja schon achtzehn ist, kann sie das natürlich noch besser beschreiben und auch reflektieren, was da in ihr und mit ihr passiert ist. Das hat mich echt noch einmal richtig geschockt. Man kann auch sagen, dass das einen bleibenden Schaden hinterlassen hat, der eigentlich auch irgendwann einmal aufgearbeitet und verarbeitet werden müsste. Aber für ihren Teil macht sie das schon ganz gut, denke ich.

Silvi, ich hoffe, ihr könnt jetzt am Wochenende etwas Abstand gewinnen und euch schöneren Dingen zuwenden, Energie tanken, zur Ruhe kommen und so.

Schlusi :)
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Re: Schule ergreift Unmögliche Kosequenz bei einer besprochenen Vereinbarung

Beitragvon Hyazinthe » 04.02.2018, 17:49

Hallo Schlusi,

an meine Grundschulzeit habe ich mehrheitlich gute Erinnerungen. Man hatte noch mehr Möglichkeiten, sich zu verstecken, musste nicht so sozial 'funktionieren' wie heute, denke ich. Dann kam hinzu, dass gegen Ende des vierten Schuljahres eine Klasse der vierten aufgelöst wurde und die Kinder auf die Klassen verteilt wurden. Da fiel ich dann noch weniger auf. Auch später an der Uni habe ich es genossen, ein wenig in der Masse unterzugehen. LG!

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Re: Schule ergreift Unmögliche Kosequenz bei einer besprochenen Vereinbarung

Beitragvon Samtpfote » 06.02.2018, 07:52

Morgen ihr Lieben,

uiiiii es wurde ja übers WE fleißig was geschrieben.... :-)
Komme erst heute wieder zum lesen, das WE waren wir auf nem Fasnachtsumzug... :-)
Und ja..nun fing wieder eine neue Woche an.......aber erst mal ohne Probleme. Das "Grüßen" klappe gestern. Hoffe das bleibt auch so.
Meine Tochter erklärte mir nach der Schule das es bei ihr auch verschiedene Schwierigkeitsstufen mit dem Grüßen gibt. Welches ihr am einfachsten fällt, welches weniger und was gar nicht geht....Interessant.
Auch interessant war als meine Tochter mir erzählte wie es für sie war, als sie mit ihrer Freundin in der Innenstadt mal so einen "Fresh Tea mit Bubbels" bestellt hatte. Den sollte ihr in der Woche mitbringen, als ich in der Stadt war um ihr nen neuen Schulrucksack zu kaufen. Ich stand da schon davor und dachte mir ehhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh..wat???? Ich sagte der Bedienung: "Tee mit Pfirsich und mit Bubbels mit Mango"...aber was von den ganzen Tees dort...ka... Es war jedenfalls der richtige Tee den ich ihr dann nach Hause gebracht hatte. Und dann habe ich mich gefragt wie sie das gemacht hat???????? Okay, es wäre für sie einfach gewesen das ihre Freundin für sie bestellt...So hat sie das sonst auch gemacht....aber nö....DAS macht sie nun schon länger nicht mehr und wenn sie alleine mit Freunden unterwegs ist schon gar nicht mehr. Und dann erzählte sie mir wie das Bestellen für sie war.......
Ihre Freundin hatte ihr erklärt was die verschiedenen Tees sind, was man sich für Tee aussuchen kann und was alles für Extras....Meine Tochter wollte eigentlich den gleichen Tee wie die Freundin nur anderst herum.... (MangoTee mit PfirsichBubbels in Größe M)....das sagte sie sich die ganze Zeit leise vor....ihr war Heiß und es kribbelte volle Kanne im Bauch und sie wurde rot....als sie dann an der Reihe war, war sie so aufgeregt das sie es dann doch anderst herum bestellt hatte und in Größe L.....Und ihre Freundin meinte dann ...."ehhhhh...hast ja nun doch den gleichen wie ich...."....
Ja, DAS war so eine enorm erstaunliche Erzählung und Situation die meine Tochter sich traut und sich selbständig aussetzt, und das alles ohne irgendeine Therapie (die, wie ich von der letzten Therapie erklärt bekommen habe, GENAU auf SOWAS abzielt und versucht dahin zu "trainieren").
Ich finde das echt WOW....
Und da soll mir nur ein Lehrer kommen sie soll wieder in eine Therapie und sie muss so langsam Fortschritte machen....tzzzzzzzzz..so enorme Fortschritte hatte sie in den ganzen letzen Jahren mit Therapie und dem anhaltenden Fokus auf den SM nie gemacht.........
Und solche Situationen gibt es zahlreiche.....
Auch hat sie mir erklärt das ihr sowas aber sehr viel schwerer fällt wenn wir Eltern nun dabei sind...dann ist wieder sehr gehemmt und schafft es oft doch nicht. Und wir sehen dann wieder das gehemmte, insichgekehrte Kind, welches es immer noch nicht wirklich schafft...

Gestern hat sie auch ihr Zeugnis bekommen, welches nicht gerade rosig aussieht, aber einigermaßen geht. Dann hab ich mal meine Zeugnisse rausgeholt....ehhhh...ja.......****Kein Kommentar**** :lol: :lol: :lol: :lol: ...so einen großen Vorwurf kann ich gar nicht machen.....(ich war allerdings auf der Realschule). Und ja...das Thema die Schule nach der 8. Klasse abzubrechen steht im Raum. Und das nicht von ihr aus.....das sind wir als Eltern selber am abwägen und Überlegen, ob dies evtl. sogar die bessere Alternative für sie wäre.....
Schauen wir mal.......

Zum Thema Mutter-Kind-Kur......
Nein danke...das wäre für mich so ein extremer Stress, danach wäre ich wahrscheinlich total am Ende... Schon allein der Gedanke ohne meinen Mann.....*Geht gar nicht*...., mit den Kids allein.....*Um Gottes Willen*....und sowas würde ja nur in der Ferienzeit gehen (Pfingsten oder Sommer)....*Keine Zeit*...da sind wir selber immer in Urlaub im Ausland und daran geht kein Weg vorbei...Und kosten tut es dennoch noch nen Haufen....
Die Schule soll uns mit dem Thema einfach in Ruhe lassen und sich darauf konzentrien, dass meine Tochter mit dem Schulstoff klar kommt und in Mathe irgendwie da druch kommt.....Damit wäre uns am meisten geholfen.

LG

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Re: Schule ergreift Unmögliche Kosequenz bei einer besprochenen Vereinbarung

Beitragvon Schlusi » 06.02.2018, 13:08

Hallo Silvi,

das, was Du da beschreibst, ist sowas von typisch für Mutismus.
Jeder einzelne Punkt, den Du aufgeführt hast.
Nicht sprechen können, wenn die Eltern dabei sind.
Nicht innerhalb einer Therapie richtig an den Therapiezielen arbeiten können, die ja "von oben diktiert" werden.
Die Szene mit dem Tea. Selbst das Detail, dass sie dann nicht "ihren Tea" bestellen konnte, sondern das, was vorher ihre Freundin genommen hat.

Unsere Tochter macht auch heute noch eigenverantwortlich Fortschritte. Da kann man ihr nicht sagen..."so, Mädel, das ist jetzt dran, mach' das mal". Im Mutismus gibt es Sprachhürden, die wir Außenstehenden gar nicht kennen und nicht wirklich wahrnehmen können. Das eine geht, das andere wieder nicht. Das scheint oftmals von außen betrachtet total unlogisch. Ist es aber nicht. Oftmals konnte auch meine Tochter mir erklären, wieso das eine ging, das andere aber (noch) nicht.

Und ja...das Thema die Schule nach der 8. Klasse abzubrechen steht im Raum. Und das nicht von ihr aus.....das sind wir als Eltern selber am abwägen und Überlegen, ob dies evtl. sogar die bessere Alternative für sie wäre.....
Schauen wir mal.......

Mmmhhh, wie geht das, abbrechen? Nach der 8. Klasse?
Sie ist doch noch schulpflichtig.
Wie wollt ihr das machen?
Flex-Fernschule oder wie?

Schlusi :)
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Re: Schule ergreift Unmögliche Kosequenz bei einer besprochenen Vereinbarung

Beitragvon 1998 » 06.02.2018, 17:15

Apropos Schule abbrechen; als Alternative der von Schlusi genannten Flex-Fernschule, fiele mir noch die web-individualschule aus Bochum ein.

LG
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Re: Schule ergreift Unmögliche Kosequenz bei einer besprochenen Vereinbarung

Beitragvon Samtpfote » 09.02.2018, 07:58

Moooorgen :D

Schlusi, du hast total Recht....als "Nicht(mehr)betroffene" kann vieles auch nicht nachvollziehen.
Das mit dem "Tee"....sie hat ihn schon selber bestellt, hatte dann aber nur die Geschackrichtung vertauscht....Im Nachhinein vielleicht auch die geschmacklich besser Variante :lol: :lol: :lol:

Schule abbrechen nach der 8. Klasse wäre für sie möglich das sie dann die vorgeschriebenen Pflichtschuljahre voll hat. Hier in BaWü sin des 9 Schuljahre die Pflicht sind. Und da sie im Halbjahr der 6. Klasse runter in die 5. ist, hätte sie diese nach der 8. Klasse voll.
Aber wie du schon schreibst was dann????

FSJ (was ich damals gemacht habe) kommt weniger in Frage, da die Einsatzgebiete rein gar nix für sie sind. Ausbildung??? Keine Ahnung ob sie irgendwo genommen wird??? Wohl eher nicht. Und obwohl sie die Pflichtschuljahre absolviert hat ist sie, glaube ich, dennoch bis 18 Jahre Schulpflichtig.....
Nicht einfach....
Die Schule in die ich als Jugendliche nach meinem FSJ wegen der Schulpflicht besuchen musste, (da weiß ich nicht wie es heute aussieht).....habe ich damals gehasst, meine Tochter fände sie wahrscheinlich gar nicht mal so schlecht. Es ist eine Hauswirtschaftsschule und mir ging mit 16 Kochen, Bügeln und Haushalt völlig am A****** vorbei. Ihr macht sowas Spaß.

Web-Individual-Schule ind Bochum???? Das ist über 300km weit weg :roll: :roll:

Warum sie in dieser Klasse es nicht schafft sich zum reden zu überwinden, aber damals als sie dahin in die 6. wechselte, kann sie erläutern. In der jetzigen Klasse sind zuviele Jungs (auch wenn sie sichn mit denen allen super versteht, rumalbert, Quatsch macht und außerhalb des Klassenzimmers unterhält) und sie fühlt sich in der Klasse nicht "geborgen"...Das alles war in der 6. Klasse gegeben. Die Klasse war für sie angenehmer, es waren mehr Mädchen drin und dei Jungs die da drin waren, davon war ein Taubstummer (deswegen lernte sie auch DGS), waren anderst.

Sie hatte sich auch da auch in dem halben Jahr total oft mit den Mädels getroffen und war auch oft bei denen zu Hause.
Seit sie dann runter in die 5 kam war sie bis jetzt nur 2-3 mal bei ihrer nun bester Freundin. Obwohl sie auch diesem Jahrgang viele Freundinnen hat und davon 3-4 richtig gute und 2 Allerallerbeste....

Deswegen denke ich das sie es auch bis zum letzten Schultag nicht schaffen wird zu überwinden und in der Klasse sich verbal äußern wird, oder sich verbal am Unterricht beteiligen wird. Und da kann man sie in Therapien stecken, oder stationär behandeln, oder sonst was veranstalten, daran wird sich nix ändern.
DAS werden die Lehrer aber nie hinnehmen und akzeptieren. :? :? :roll: :roll:

LG

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Re: Schule ergreift Unmögliche Kosequenz bei einer besprochenen Vereinbarung

Beitragvon Schlusi » 09.02.2018, 10:58

Hey Silvi,

freue mich, dass Du Dich wieder meldest. :D

Und obwohl sie die Pflichtschuljahre absolviert hat ist sie, glaube ich, dennoch bis 18 Jahre Schulpflichtig.....

Ja, ich denke auch, dass das so ist.

Die Schule in die ich als Jugendliche nach meinem FSJ wegen der Schulpflicht besuchen musste, (da weiß ich nicht wie es heute aussieht).....habe ich damals gehasst, meine Tochter fände sie wahrscheinlich gar nicht mal so schlecht. Es ist eine Hauswirtschaftsschule und mir ging mit 16 Kochen, Bügeln und Haushalt völlig am A****** vorbei. Ihr macht sowas Spaß.

Ja, FSJ könnte auch schwierig werden. Denn da muss man ja gerade auch soziale Kompetenz haben, also eigentlich auch noch drüber hinaus über das "normale Sprechen". Außerdem muss man - soweit ich weiß - auch an so Schulungen teilnehmen, die an einem anderen Ort stattfinden.

Aber Hauswirtschaftsschule könnte doch was sein, oder?
Auch wenn Dir das damals dort nicht gefallen hat. Sicher hat sich in der Zeit ja wohl auch einiges geändert.

Unsere Tochter hat ein Jahr Berufsfachschule Hauswirtschaft mit dem Schwerpunkt persönliche Assistenz gemacht und dort gab es natürlich auch sehr viel zum Thema Ernährung, was sie sehr interessiert. Der Schulstoff war für sie richtig gut zu lernen, hatte alles eine gute Struktur zum Durcharbeiten. Kochen macht ihr - wie gesagt - Spaß. Weniger Jungs in der Klasse und die, die dort waren, waren eben anders als die anderen Junges, wollten eh in den sozialen Bereich gehen, wie z. B. Ausbildung zum Heilerziehungspfleger. Es gab natürlich auch manches, was nicht so schön war, aber insgesamt eine runde Sache für sie mit einem guten Abschlusszeugnis, einem erweiterten Realschulabschluss. Also alles super. Vielleicht schaut ihr euch die Schule einmal an. Habt ihr auch Info-Tage, wo man dann hingehen kann?

Ach ja, da fällt mir noch ein. Bei uns war das so, dass sie da auch hätte hingehen können, wenn sie nur den Hauptschulabschluss gehabt hätte. Also, da konnte man zwei Jahre hingehen und hatte dann am Ende den Realschulabschluss oder den erweiterten, je nachdem. Oder - wie im Falle unserer Tochter - nach der zehnten mit dem Realschulabschluss und dann eben dieses eine Jahr, um die Schulpflicht zu erfüllen bzw. dann den erweiterten Realschulabschluss anzustreben. Jetzt besucht sie ein Berufliches Gymnasium für Ernährung.

Schlusi :)
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Re: Schule ergreift Unmögliche Kosequenz bei einer besprochenen Vereinbarung

Beitragvon 1998 » 09.02.2018, 18:44

Hallo Samtpfote,

die web-individualschule erfolgt über Skype. Deine Tochter würde von Zuhause aus lernen.

Wir können gerne via PN Kontakt aufnehmen

LG :)
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Re: Schule ergreift Unmögliche Kosequenz bei einer besprochenen Vereinbarung

Beitragvon Samtpfote » 20.02.2018, 07:45

Morgen.....
@ Schlusi.... also diese Hauswirtschaftsschule könnte ectl. wikrlich was sein....Allerdings steht die große Frage im Raum ob sie auch dort hin wechseln könnte ohnen einen Schulabschluss :roll: :roll: :roll: ...
Momentan planen sie in der Klasse schon die Abschlussfahrt in der 9. Klasse. Dies wäre so ein Anschub das sie die 9. doch macht....aber ehrlich gesagt... da sich in den letzen Wochen die Sachen alle so extrem überschlagen haben, hat sie absolut keinen Plan was sie machen will...und ich habe auch schon so oft im Leben die Erfahrung gemacht..." das wird schon werden...irgendeinen Weg wird sich schon auftun"...

Jetzt müssen wir am Donnerstag erst mal dieses Gespräch in der Schule hinter uns bringen...und ich hoffe das wir klar machen können, das deren "Hilfeversuche" bei ihr völlig daneben laufen und man sie damit am besten einfach nur in Ruhe lässt. Damit ist ihr am meisten geholfen.
Sie hat zu diesem Thema was in der Schule nun gelaufen ist auch ein neues Youtube-Video gemacht in dem sie (leider in einer undimplomatischen Wortwahl :lol: ) erklärt wie sich da fühlt und was ihr gerade am meisten Hilft. Darin erklärt sie auch das diese Youtube-Videos zum Thema SM für sie gerade "Therapie" sind...
Es wäre allerdings nicht den Lehreren und der Schulpsychologin zu raten sich dieses Video anzuschauen, denn die kommen darin gar nicht gut weg und werden nur als "vollkommen bescheuert und behindert" bezeichnet....Ich sagte ja, keine diplomatische Wortwahl :lol: :lol: ...Sie spricht in den Videos einfach direkt raus was sie denkt und die Wortwahl bei Teenis ist..nuja....

@1998: Per Skype Lerneinheiten absolvieren können wir bei uns vergessen....unser Internet ist hier total steinzeitmäßig und extrem lahm.

Nunja...schauen wir mal....jetzt müssen wir erstmal das Praktikum mitte April gut rumkriegen, dann hätte sie eine Ausbildungsplatz, und direkt danach ist die Literaturprüfung, die bestanden werden muss, sonst ist eh alles rum....und sie hat noch nicht wirklich angefangen das ausgesuchte Buch zu lesen, da sie und auch wir hier immer nur mit diesen Mathearbeitsplänen überhäuft und am rödeln sind das man diese irgendwie fertig bekommt :roll: :roll: :roll: .

LG

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Re: Schule ergreift Unmögliche Kosequenz bei einer besprochenen Vereinbarung

Beitragvon Samtpfote » 23.02.2018, 08:00

Morgen ihr Lieben,

wollte euch von dem Gespräch gestern berichten...

Anwesend dort waren: Der Klassenlehrer, die Schulpsychologien, die Leiterin der Sekundarstufe und der Musiktherapeut (welcher mit ihr schon davor gearbeitet hat) und wir Eltern natürlich. Meine Tochter war Stellenweise auch dabei.

Zu erst wurde uns erklärt was für "Sorgen" und was die Problematik ist. Hauptgrund für ein "versuchtes" Handeln ist ja die Abschlussprüfung in Klasse 9 (sprich, also nächstes Jahr). Und bei dieser Prüfung geht es den Lehreren hauptsächlich um diese Praktische Projektprüfung...
Was das ist und wie die A bläuft, davon habe ich gestern nun auch das erste mal gehört. Aber da muss sie in einer gewählten Gruppe ein Projekt erarbeiten (kein Problem), dieses Präsentieren (per Video auch wahrscheinlich machbar..) aaaaaaaber....dann gibt es noch den Abschnitt Reflexion, und genau DA liegt dann das Problem das sie da mit den Prüfern das Projet reflektieren soll, und das kann sie nicht ohne direkt zu sprechen... :roll: :roll: .

Ansonsten waren wir alle angenehm überrascht, das alle von ihren gemachten Fortschritten berichtet haben und diese sehr gewürdigt haben. Das das Vorgehen mit dem "Rausschmiss" nicht so toll war, wurde zwar nicht direkt kommuniziert, aber ganz leicht ließ es sich raushören, das diese Vorgehensweise wohl nicht so toll war. Aber es wurde sofort ummgelenkt das sie "wahrscheinlich" auch durch diese Maßname doch große Forschritte nun bezüglich dem Grüßen gemacht hätte....
Ok...wenn sie meinen :roll: :roll: :roll:

Meine Tochter wurde dann zum Gespräch dazu geholt und saß dann mit hochrotem Kopf und gesenktem Blick mit in der Runde und jeder sollte/durfte dann seine Wünsche an sie richten. Mit dem Hochroten Kopf mussten wir zu Hause nach erst mal lachen, denn der Musiktherapeut hatte die gleiche Gesichtsfarbe :lol: :lol: :lol: . Die Psychologien versuchte einen "Plan" , von meiner Tochter wie sie es schaffen könnte das Ziel "In der Schule mit Lehrern sprechen zu können" auf den Weg zu bringen....zumindest so etwas in der Art.
Das machen ja auch oft Therapeuten das sie mit dem Betroffenen gemeinsam kleine Ziele erarbeiten, die derjenige dann "versuchen" soll zu schaffen...
Dabei betonte sie Psychologien immer das meine Tochter sich Schritte selber überlegen soll und sich selber kleine Ziele setzen sollte, das keiner ihr dies vorgeben möchte....

Allerdings kann das meine Tochter nicht. Sie kann nicht sagen oder sich vornehmen, z.B. bis in 3 Wochen versuche ich dies oder das zu schaffen. DAS klappte noch nie bei ihr, nicht als sie nochn ein Baby war. Und genau DAS ist der Punkt den wir jedem Pädagogen oder Therapeuten schon seit ihre Problematik auftrat klar zu machen, das diese Vorgehensweise bei ihr nicht funktioniert und das ist auch etwas was sie wie ein roter Faden durch ihr gesamtes Leben zieht. Man konnte sie schon als Baby nicht wie üblich "langsam" an den Löffel gewöhnen, man konnte mit ihr auchn nicht das Fahradfahren üben oder lernen, nein..sie hat das alles immer von jetzt auf nachher von selbst gemacht und sich bei "Übungsversuchen" immer gewehrt und verweigert. So war es auch mit dem erlernen die Uhr analog lesen zu können. Verzweifelt haben wir und auch die Lehrer in der Grundschule versucht dies mit ihr zu üben, ihr das zu erklären...erfolglos...bis plötzlich dies in der 6. Klasse dann einfach da war.
Und sie kann es auch nicht erklären warum sie das dann plötzlich kann oder versteht.

Und genau DAS hat nie einer verstanden oder akzeptiert.
Gestern scheint es das die Runde dies verstanden hat. Jedenfalls hatte ich so den eindruck. Bei dem einen mehr oder weniger (bei der Leiterin der Sekundarstufe mehr, beim Klassenlehrer eher weniger) Ihr Klassenlehrer hat glaube ich das beruflich bedingte Problem akzeptieren zu müssen, das man den Dingen einfach mal seinen Lauf lassen sollte und zu vertrauen das es werden wird.

Nun ja..schauen wir mal wie sich dies nun weiter entwickelt.
Ich habe auch nachgefragt wie es weiter gehen würde, wenn sie nach der 8. Klasse die Schule abbrechen würde und was es für andere Möglichkeiten gäbe und auch die Hauswirtschaftsschule angesprochen.
Sie waren nun nicht schockiert, sondern haben die Möglichkeiten angenommen und werden diese im Hinterkopf behalten. Auch hat die Leiterin der Sekundarstufe die Möglichkeit angeprochen das es evtl. auch möglich wäre diese Prüfung in die 10. Klasse zu verschieben...
Also es wurden sich da alternativ Möglichkeiten überlegt...
Fande ich gut. Und ich und auch meine Tochter waren sehr überrascht das man sie nicht wie erwartet in eine "Therapie" oder zu Stunden bei dieser Schulpsychologien "stecken" bzw. drängen will. Das überraschte vorallem auch meine Tochter....
Im Großen und ganzen war es eine gar nicht so schlechtes Gepräch, in dem ich klar gemacht habe das man sie einfach lassen soll....und habe auch gesagt das sie das in Geprächen und Eigenreflexion immer wieder auch selber sagt, das dies für sie einfacher macht.

Und da alle jetzt wohl doch die vielen auch ernormen Fortschritte sehen, bzw. gesehen haben, macht es einfacher das dies vielleicht auch so akzeptiert wird...
Nun würde nur gerne wieder der Musiktherapeut mit ihr weiter arbeiten, denn dies war nun aus organisatorischen Gründen nicht möglich....wobei dies meine Tochter gar nicht so schlimm fand, zu der Stunde bei ihm sagte sie nur, das es eine Stunde ist in der sie eignetlich nicht wirklich was machen muss, oder sie sich ihre Musicallys auf dem Handy angeschaut haben und das sie deswegen eine Unterrichtsstunde verpasst hat.
Dies habe ich auch wiedergeben das es für sie eher ein "Verpassen einer Schulstunde" ist... Woraufhin der Musiktherapeut meinte das dies für sie eher ein Raum und eine Stunde sein sollte wo sie die Möglichkeit hat genau von diesem Schulstoff, Lernen sich frei zu machen und eine Stunde ohne Druck und vorgaben bringen kann.....
Hmmmm.....okay dachte ich mir.....schön und gut, aber Schulstoff verpasst sie dennoch und bei Klassenarbeiten fehlt es dir dann doch...
Ich kann mich da nicht so ganz dem "Frei werden vom Druck des Schullaltages und dem Lernen" anfreunden und mich dem Hingeben....Ich glaube das können nur diese Therapeuten :lol: :lol: :lol: , aber wenn sie meinen....
Ich sagte dann nur wenn DAS der Gedanke dahinter ist, dann nehmen sie dafür eine Mathestunde, denn diese macht ihr Stress :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: ....Ehm ja....die Begeisterung hielt sich in Grenzen....warum denn denn nur??? :lol: :lol: :lol:

Okay....dann schauen wir mal.......jedenfalls ist nun alles offen, geht sie nach der 8. Klasse, bleibt sie und versucht die Abschulssprüfung, geht es für sie doch noch in der 10. Klasse weiter.....Wer weiß das schon.....
Ich vertrete im Moment die Meinung: Alles wird zu seiner Zeit geschehen und man kann es eh nicht ändern....und wir lassen es auf uns zukommen!!!

Liebe Grüße


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