Was ist Mutismus?

Bitte hier über Mutismus,insbesondere über Mutismus bei Kindern und Jugendlichen, diskutieren.

Moderator: Elfa

manup
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Re: Was ist Mutismus?

Beitragvon manup » 06.05.2019, 10:39

Hallo Hyazinthe

Es ist ein Abklärungscenter aus der Schweiz.

Es gibt bestimmt auch gute Orte zum abklären, ist aber
sehr schwierig eines zu finden.

gruss
manup

NinaO
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Re: Was ist Mutismus?

Beitragvon NinaO » 07.05.2019, 06:36

Die Diagnose Asperger schließt nach der ICD-10 übrigens eine parallele Diagnose Elektiven Mutismus und umgekehrt aus! Das finde ich auch unglücklich und in der Praxis wird sich wohl auch eher nicht daran gehalten.
Weiß jemand hierzu Näheres?

Sonnenblume
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Re: Was ist Mutismus?

Beitragvon Sonnenblume » 07.05.2019, 10:18

Ich weiß jetzt nicht inwieweit ich das hier schon mal geschrieben habe, aber ich finde es mal wieder nötig darüber nachzudenken:
Ich denke auch ,dass es Viele interessieren könnte.. --Und zwar, wie wäre es sich mal von dem Gedanken zu lösen, “Mutismus“ oder auch „selektiven Mutismus“ als eigene Krankheit, eigenes Störungsbild zu sehen? Mir drängt sich immer mehr die These auf, dass Mutismus "nur" ein Symptom von Verschiedenem ist:
-Mutismus als Symptom einer Angststörung
-Mutismus als Symptom einer Traumafolgestörung
-Mutismus als Symptom einer Sprachentwicklungsstörung
-Mutismus als Symptom einer auditiven Störung
-Mutismus al Symptom einer Autismus-Spektrum-Störung
-Mutismus als Symptom einer neurologischen Grunderkrankung
-Mutismus als Symptom einer psychiatrischen Grunderkrankung
-Mutismus als Symptom von HSP
-Mutismus als Symptom von Dissoziation
-Mutismus als Symptom von mehreren der Vorgenannten
-...… sicher noch einige weitere, von denen ich noch nicht hörte oder die mir gerade nicht einfallen
Das würde auch etwas erklären, warum es nicht "die Eine" Therapiemethode für Mutismus gibt, warum bei dem Einen Dies, beim Anderen Das hilft und wieder bei anderen noch gar nichts, weil vielleicht auch die Hintergründe nicht bekannt oder verdrängt sind?

Ich bin absolut dagegen, wenn von Einzelnen behauptet wird:
"Mutismus ist keine Angststörung!" oder
"Mutismus ist keine Traumastörung!" o.a.

Ich halte auch nichts davon wenn in manchen Therapiemethoden die Ausrichtung
"nur nach vorn gerichtet ist". Nur rein auf das Ziel Sprechen ohne die Hintergründe , Auslöser und aufrechterhaltende Faktoren mit zu bearbeiten halte ich in den meisten Fällen für weniger angebracht.

Soweit erstmal, ich hoffe es kam einigermaßen verständlich rüber, was ich meine. Wir können ja gemeinsam darüber noch etwas sprechen, die einzelnen Punkte analysieren, vielleicht noch ergänzen
und über gut wirkende Behandlungsmethoden reden, woraus sich schon oft die Art des Mutismus ergibt.
Also, wenn kein Trauma vorliegt, wird auch keine Traumatherapie helfen.
Wenn keine Angststörung vorliegt werden auch eher keine Angsttherapien wie zb. Konfrontationstherapie oder Medis helfen.
Wenn ein Mutismus auf einer Sprachstörung beruht, ist es auch ratsam zuerst diese zu behandeln.
Ein Mutismus in Zusammenhang mit einer ASS-gehört auch in eine Autismus-Ambulanz, wo man sich ihrerseits auch in der Behandlung mit diesem Mutismus auskennen sollte.

Soweit erstmal die Gedanken von mir, ich hoffe es wird richtig verstanden und führt zu einer fairen Diskussion.
(… oder auch gar keiner... )

Denkbar wäre auch dieses ganze Forum einmal zu aktualisieren, neu einzuteilen in die verschiedenen Untergruppen.
Mir ist dabei wohl klar, dass es Überschneidungen gibt, das wäre dann auch ein Thema für sich.
Ich selbst biete mich als Ansprechpartner für Mutismus als/ und Angststörung.
Das bleibt aber scheinbar alles nur Wunschdenken, solange dieses Forum so den Bach runter plätschert,
Wie lange wird uns noch eine passive Moderatorin angezeigt?

… Und zum Thema Greta, nun die Schweden denken da ganz anders darüber!

Liebe Grüße! :wink:
Unterschätze mich nicht. Nur weil ich still bin.
Ich weiß mehr als ich erzähle,
denke mehr als ich spreche und bekomme mehr mit, als du denkst!

....................................................................................

Hyazinthe
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Re: Was ist Mutismus?

Beitragvon Hyazinthe » 07.05.2019, 12:30

Hallo Heike,

ja, die Schweden denken da ganz anders drüber, in dem Punkt eben fortschrittlicher :wink: , während hier stur auf dem Diagnoseschema des ICD-10, mittlerweile haben wir ja ICD-11, beharrt wird. Interessant, wie in der neuen Version der Punkt behandelt wird, weiß das jemand? Da die Autismus-Diagnose ziemlich aufgeweicht wurde, ist selektiver Mutismus bei Autismus eben keine 'ganz andere Störung', sondern es spielen genauso wie bei dem sog. Angst-Mutismus eben Ängste eine Rolle, z.B. die Angst, durch sein Anders-Sein irgendwie 'falsch' zu sein und dass es irgendjemnand merkt, dass man so anders funktioniert. Ich bin vollkommen bei Dir, dass Mutismus ganz unterschiedliche Gründe hat, die gilt es eben von einer Therapeutin (z.B. einer darauf spezialisierten Sprachtherapeutin) herauszufinden und entsprechend das 'Symptombild Mutismus' zu behandeln. Auch jemand aus dem autistischen Spektrum kann natürlich eine auditive Wahrnehmungsstörung, Hochsensibilität oder/und eine Sonderbegabung in sich vereinen. Es ist eben nicht 'nur' eine Behinderung und gehört nicht (wenn überhaupt) immer in speziellen Zentren behandelt, auch wenn es jemanden überrascht, Menschen mit Autismus sind nichts Neues, lediglich die Diagnose 'Autismus-Spektrum-Störung' ist relativ neu. Grüße!

manup
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Re: Was ist Mutismus?

Beitragvon manup » 07.05.2019, 13:21

Hallo Sonnenblume

Ich finde das sehr treffend beschrieben. Es wundert mich auch sehr, dass nicht oder nur
sehr wenig bekannt ist, dass z.B. Mutismus eine Kombor.(dieses Wort vergesse ich immer :shock: ) sein
kann von Autismus.
Dann muss herausgefunden werden, weshalb das Kind in gewissen Situationen blockiert ist.
Bei unseren Kindern zum Beispiel entsteht es aus Überforderung oder Unsicherheit, wenn Sie nicht wissen
was Ihr Gegenüber erwartet, welches Verhalten von Ihnen erwartet wird.
Am besten hilft da wahrscheinlich, Ihr Selbstvertrauen zu stärken und Ihnen soziale Regeln erklären
dass Ihnen auch bewusst wird, dass es schön ist, dass nicht jeder Mensch gleich ist, dass Sie sich selbst sein
dürfen egal was andere denken.
Da gibt es natürlich noch ganz andere Ursachen…..
aber finde es schlimm, dass dies unter Fachkräften überhaupt nicht bekannt ist. Die meisten kennen
nicht mal Mutismus :shock:

Gruss
manup

Hyazinthe
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Re: Was ist Mutismus?

Beitragvon Hyazinthe » 07.05.2019, 17:26

Hallo manup,

Du deutest das sicherlich richtig, dass Deine Kinder nicht erkennen können, was von ihnen erwartet wird. Das ist gerade bei Kindern mit Autismus häufig. Sie können noch nicht so sehr darüber reflektieren, dass sie anders sind, sondern spüren nur dauernd, dass sie anecken, etwas 'Falsches' sagen, also permanent soziale Regeln der 'Höflichkeit' missachten und sehr direkt sind. Dabei kann das auch sehr erfrischend sein, wenn man den Grund kennt. Ich glaube, dass die Komorbiditäten 'Selektiver Mutismus' und 'Asperger Autismus' häufiger sind, als man denkt. Aber auch, dass man nicht einen großen Bogen um das Thema Autismus-Spektrum-Störungen machen muss, wenn man beispielsweise Sprachtherapeut ist. Die sind ja häufig sonderpädagogisch vorgebildet und sollten von Autismus schon in ihrem Studium (wenn sie nicht blind auf ein Ziel hin studiert haben, wie das heute häufiger der Fall ist) davon gehört haben. Und falls nicht, kann man sich hier (ebenso wie die Lehrer, die schon immer autistische Kinder in der Klasse hatten, die waren dann halt 'seltsam' oder 'schlecht erzogen' bzw. 'verwöhnt') schlau machen. Wer also sind diese 'Fachleute', die von ASS keine Ahnung haben?

Viele Grüße!

NinaO
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Re: Was ist Mutismus?

Beitragvon NinaO » 07.05.2019, 18:58

Hallo,
also ich bin da übrigens eher autistisch veranlagt und für mich ist die Klarheit in der ICD-10 zumindest zwischen der eigenständigen Diagnose Elektiver Mutismus und einem Symptom Mutismus zu trennen, sehr wichtig. So gibt es in der Schizophrenie eindeutig das Symptom Autismus.
Inzwischen sehe ich meinen Mutismus eindeutig einem Entwicklungstrauma zuzuordnen, aber diese Diagnose gibt es ja noch nicht, sondern soll die kompelxe PTBS in der ICD-11 werden. Als ich da rüber las, passte irgendetwas aber auch nicht so eindeutig
Ich schreibe jedenfalls gerade an einem Fachbuch um halt dieses Symptom zu beschreiben, welches sich in vielen "Diagnosen" wiederfindet. Und finde es in dem Zusammenhang auch hoch wichtig genau zu schauen, welches Situationen und Sprechanforderungen wie problematisch sind, um in der Therapie gezielter drauf eingehen zu können. Bei mir brechen "komische, zu aufregende" Gefühle weg, weil eine Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin mir genau zuhörte und meine Wünsche mit ihren Ideen verknüpfte und ich so auch mal andere motorische Erfahrungen sammeln konnte und auch Verspannungen löste. Andererseits helfen mit Mechanismen, die das Nervensystem beruhigen, da sammel ich noch, habe aber schon vieles umregulieren können bzw. mein Organismus tat es selbst. Auch Aspekte aus dem Stotterer-Bereich waren mir sehr nah und auch da habe ich Ideen für mich gefunden, die mir halfen, das Chaos im Kopf zu besänftigen. Mir ist auch so, dass ich u.a. ins Schweigen ging, weil ich auf keinen Fall stottern wollte und es tatsächlich manchmal tat. Da habe ich gerade heute mit meinem Psychotherapeuten drüber gesprochen und das wollen wir mal mit Absicht simulieren. So habe ich auch interessantes bei Watzlawick (Lösungen) gelesen: das Symptom kontrolliert gerade ausführen; jedoch wie will man ein Schweigen erst recht anwenden, wenn man es ja schon überwiegend tut!? Aber es ging nicht aus meinem Kopf raus und da kam sie plötzlich die Idee, was ich im Alltag mal erst für mich und vlt auch bald unter anderen spontan machen kann. Einfach abrupt "einfrieren", denn das "erstarren" kenne ich ja von meinem Organismus selbst ausgelöst. Nun bestimmte ich es mal. Diese Kraft und Energie und erhöhte Präsenz und Aufmerksamkeit, die sich da bei mir in Sekunden auftrat, war schön bald irre schön. Es kann oft einfach gehen.
Anderes findet man von mir ja auch unter youtube, denn jetzt wo so vieles wegbricht, merke ich erst recht wie schlimm es eigentlich war. Zum Glück war es meine über 40 Jahre doch auch hoch vertraut und ich konnte mich durchmauscheln. Jetzt muss ich eigentlich lernen, mit diesen neuen Möglichkeiten klar zu kommen, denn es ist auch sehr emotional. Daher gebe ich die Psychotherapie vorsichtshalber noch nicht auf. Ich würde sagen, aber erst heute nach 40 Einheiten spürte ich, dass er mich verstand. Was mir auf jeden Fall fehlte, war auch ein "sicherer und spürbar guter Kontakt zu meinem Körper selbst." Da bleibt wohl noch viel zu tun und Erfahrungen mit sozialem Austausch dann sowieso noch.
Toll finde ich die Überlebensbücher von Claudia Croos-Müller. "Alles gut" - finde ich schon nützlich, aber noch nicht ausreichend für den wirklichen Moment. Heute fand ich dazu "Nur Mut" bei Herzklopfen und Panik und bin schon ganz gespannt.

LG
Nina Onawa

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Re: Was ist Mutismus?

Beitragvon Hyazinthe » 07.05.2019, 20:27

Hallo NinaO.,

ich weiß nicht, wie sehr Du Dich mit Autismus auskennst, aber es adjektivisch zu gebrauchen, finde ich meistens problematisch. . .Jedenfalls können 'echte' Autisten in vielen Fällen auch eine PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) mit sich herumtragen, wenn nicht sogar die meisten (alle wäre jetzt etwas hochgegriffen, da das ja noch nicht erforscht ist). Wie will man trennen zwischen selektivem Mutismus als Symptom einer posttraumatischen Belastungsstörung oder irgend einer andern Störung und 'echtem' Mutismus? Und warum gibt es immer den nicht totzukriegenden Trend, Mutismus als eigenständige Störung und nicht als Symptom mit zig verschiedenen Ursachen zu etablieren? Die Beschreibungen in Diagnosekatalogen sind da zur Orientierung wenig hilfreich, weil sie wissenschaftlichem Zeitgeist unterworfen sind. Und Autismus als 'autistische Phase' in Zusammenhang mit Schizophrenie taucht höchstens noch in veralteten Psychiatriewerken nach Bleueler usw. auf. Es hat mit der heutigen Definition von ASS kaum was zu tun.

Viele Grüße!

P.S.: Vielleicht ist ja 'Entwicklungstrauma' der große 'gemeinsame Nenner' und wir können alle anderen Störungen (ASS, Mutismus, LRS, ADHS) bald da unterordnen. Das wäre nicht der falscheste Ansatz, wenn auch nicht der Neueste. Das Konzept gibt es unter anderen 'Firmennamen' schon länger :wink:

manup
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Re: Was ist Mutismus?

Beitragvon manup » 08.05.2019, 07:29

Hallo Hyazinthe

Ich meine mit den Fachleuten, die abklären ob es Autismusspektrum ist oder nicht.
Bei einigen Kindern ist es offensichtlich, bei Mädchen sieht es schon anders aus,
sie verhalten sich aus Unsicherheit oft zurückhaltend lernen zu kompensieren. Es sollte Fachleuten
bekannt sein, dass Mädchen lernen können Blickkontakt herzustellen und zu schauspielern……
was aber lange nicht heisst, dass Sie keinen Autismus haben. Oft machen die Kinder *Fortschritte" wenn
Sie das gewünschte Verhalten zeigen, was aber nicht heisst, dass es Ihnen dabei gut geht.

Klar gab es schon früher Autisten in der Schule ohne Diagnose die sich seltsam verhielten,
was aber nicht heisst, dass die Lehrer darüber Bescheid wussten.
Da wäre es gut, dass Sie das besondere Verhalten verstehen und so auch für die richtige
Umgebung sorgen könnten, was den Leidensdruck deutlich verringern würde. Natürlich
ist es Aufgabe der Eltern, die Lehrer darüber zu informieren. Wenn die Lehrer dann offen
sind und gemeinsam mit den Eltern für eine Lösung suchen, dann ist schon sehr viel erreicht
um dem Kind sein "Anderssein" zu erleichtern.

Gruss
manup

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Re: Was ist Mutismus?

Beitragvon Hyazinthe » 08.05.2019, 17:07

Hallo manup,

ja das stimmt, dass die Mädchen häufiger 'kaschieren', dafür gibt es auch einen Fachausdruck, der fällt mir nur gerade nicht ein. Viele gelten dann einfach als 'klassisch' selektiv mutistisch und werden auch so behandelt. Das finde ich nicht einmal schlimm, heutzutage sollte man aber genauer hinschauen, und einen evtl. Asperger-Autismus dahinter zumindest berücksichtigen. Wenn man direkt nach Sondereinrichtungen und autismusspezifischer Therapie ruft (was immer das ist, ich selber arbeite als Autismus-Therapeutin und mache im Prinzip soziale Lern - und manchmal auch Sprachtherapie, sehr häufig Spieltherapie und in letzter Zeit auch Psychomotorik ab und an mit meinen KlientInnen), sollte man eben bedenken, dass bis vor kurzem noch gar keine Hilfen für Autisten angeboten wurden, weil es das vor ein paar Jahrzehnten einfach 'nicht gab'. Also als Diagnose. Ich erhielt weder Mutismus- noch Autismus-Therapie und aus mir ist schließlich (O.K., ich habe bereits ein gutes mittleres Alter :wink:erreicht ) auch 'was geworden'. Aber mein Lebensweg war alles andere als leicht, ich finde, heutzutage sollten es Kinder und Jugendliche (und auch Erwachsene, aber im Beruf erzählt man wohl besser nix davon) einfacher haben. Dennoch ist es immer vom Umfeld abhängig, wie mit der 'Andersartigkeit' umgegangen wird oder ob eben doch (mit bestem Wissen) das Kind faktisch gemobbt wird.

LG,
'Hya'

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Re: Was ist Mutismus?

Beitragvon Hyazinthe » 14.05.2019, 05:47

Hallo nochmal,

das Schlagwort heißt 'Camouflage'. In dem Artikel sind Open Access-Links zu diesem Thema. Diese 'Maskierung' oder 'Kompensation bedeutet, dass Menschen aus dem Autismus-Spektrum, vor allem Frauen und Mädchen, viel Energie investieren, um ihre ASS zu verdecken. Manche entwickeln Sekundärerkrankungen, wie Depression, Ängste, selektiven Mutismus? https://gedankenkarrussel.wordpress.com ... ouflaging/


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